04 Sep

Online Marketing für den Einsteiger (2/2)

In dem Artikel „Online Marketing für den Einsteiger (Teil 1/2)“ sind wir auf die Themen Business Webseite, Content Marketing, E-Mail Marketing und Affiliate Marketing näher eingegangen. Diese und die hier aufgezeigten Punkte veranschaulichen die wahrscheinlich wichtigsten und bekanntesten Bestandteile des Online Marketings.

 

5. Mobiles Marketing gewinnt an Relevanz
Laut Statista.de haben weltweit über 80% aller Handynutzer ein Smartphone, welches lokalisiert werden kann und damit den Standort preisgibt. Es stellt sich die Frage, was man mit diesen Daten erreichen kann.
Beispielsweise kann erfasst werden, in welchen Geschäften verkehrt wird und welche Interessen vorliegen. Wenn dann noch gezielt Preise mit einer App verglichen werden, kann individuelle Werbung speziell für den Nutzer angezeigt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine App benutz wird, oder eine mobile Webseite aufgerufen wird (Responsive Design).

 

6. Finden und gefunden werden
Hat ein Unternehmen eine tolle, moderne Webseite erstellen lassen, ist die Arbeit damit nicht getan. Die Webseite muss nun bekannt werden. Die Begriffe Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) gewinnen hier an steigender Bedeutung. Es ist wichtig, dass die auf der Webseite vermerkten Schlüsselwörter (Keywords) auch in gleicher Weise bei Suchmaschinen wie Google hinterlegt werden. Schließlich soll das eigene Unternehmen möglichst an erster Stelle vor den Mitbewerbern bei Google auftauchen. Je nach Branche können aber auch die Sozialen Netzwerke wie Facebook für eine gute Platzierung bei Google relevant sein, da Google seine Bewertungskriterien immer weiter ausbreitet.

 

7. Facebook Social Life
Für bestimmte Branchen ist es ein Segen, mit ihren Kunden, oder Anhängern aus Facebook verbunden sein. Der direkte und eher freundschaftliche Bezug zerbricht Barrieren und eröffnet neue Potenziale. Eine enge Beziehung mit seinen Kunden ist oftmals der entscheidende Faktor bei der Fluktuation, selbst wenn der Preis, oder der Service gegenüber dem Wettbewerb schlechter ist. Apple ist hier eines der besten Beispiele. Allerdings bedeutet diese Kundenbindungsmaßnahme einen nicht zu unterschätzenden Aufwand, denn es müssen regelmäßig Beiträge, Infos, Spiele, Bilder, Kampagnen erstellt und Kommentare möglichst innerhalb von 24 Std. beantwortet werden. Zudem handeln einige Firmen auch einen Teil ihres Beschwerdemanagements darüber ab. Hierfür ist ein Social Media Guide unverzichtbar!

 

8. Jeder soll es wissen!
Grundsätzlich soll am liebsten jeder wissen, dass ein Unternehmen existiert. Daher ist es auch eine gute Strategie, so viele Mittel der Verbreitung zu nutzen, wie möglich. Allerdings stehen sich Aufwand und Nutzen gegenüber. Nicht für jeden eignen sich Blogs, Foren, Branchenverzeichnisse oder Newsportale. Denn diese müssen stets gepflegt werden.

 

Fazit
Das Aufgabengebiet „Online Marketing“ ist riesig und es ist sicherlich nicht die richtige Strategie, alle Möglichkeiten zu nutzen. Damit ein Unternehmen auf das richtige Pferd setzt, muss ein Marketing Konzept erarbeitet werden, welches alle Facetten prüft und dann nur die Maßnahmen einleitet, die Umsetzbar und vielversprechend sind.