21 Nov

Wearables – Sehnsucht nach der Apple Watch?

Anfang 2015 soll die Apple Watch auf den Markt kommen. Aktuell gilt der Markt der Wearables als heißer Trend in der Informationstechnik, wobei vor allem Smartwatches hoch im Kurs liegen, jedoch wird dieser Bereich bislang noch als Nischenthema behandelt. Könnte die Datenuhr mit bewährten Geräten wie Laptops, Smartphones und Tablets mithalten?

 

Apple Watch
Um ein Gerät massenkompatibel zu machen, hat Apple schon des Öfteren bewiesen, dass Timing und Extra-Features eine gewisse Rolle spielen. Das Interesse der Konsumenten an dieser Uhr ist enorm hoch, gefolgt von potenziellen Wearbles von Amazon und Google.

Durch die Smartwatch soll Technologie zugänglicher, relevanter und persönlicher gemacht werden. Verschiedene Designs sollen die Persönlichkeit eines jeden Trägers wiederspiegeln. Es wird drei Kollektionen geben, die „Apple Watch“, die „Apple Watch Sport“ und die „Apple Watch Edition“. Für ein benutzerfreundliches Handling hat sich Apple natürlich auch etwas überlegt. Eine digitale Krone zum Auswählen, Zoomen und Scrollen, sodass die Größe des Displays nicht eingeschränkt ist, genauso wie eine speziell für die Watch entwickelte Schrift. Je nach Zeitzone stellt sich die Uhr automatisch um und sendet Signale und Mitteilungen, die sogar am Handgelenk spürbar sind. Desweiteren soll die Uhr in zwei verschiedenen Größen auf den Markt kommen.
Nach aktuellem Stand soll die Apple Watch ab 350 Dollar erhältlich sein und fällt somit in die Kategorie „Premium“. Erfahrungen zeigen jedoch, dass viele Zielgruppen diesen Preis zahlen würden. Versionen anderer Anbieter sind deutlich günstiger.
Smartwatches anderer Anbieter sind zum Beispiel die „LG Watch“. Die Benutzeroberfläche erinnert an „Google Now“ und die Uhr ist kompatibel mit Android-Smartphones. Das Display ist immer aktiv, staub- und wassergeschützt. Die LG Watch kann über den Touch-Screen oder per Sprachsteuerung bedient werden liegt bei rund 200€. Eine andere Uhr kommt vom Hersteller Samsung und leigt bei rund 200€. Die „Samsung Gear“ ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, informiert den Nutzer über Neuigkeiten und verpasste Anrufe und misst Fitness-Werte. Neu auf dem Markt ist das Wearable von Epson für ca. 250€. Der Druckerspezialist wagt sich mit der „Epson Runsense“ in den Smartwatch Markt und besticht durch jahrelange Erfahrung mit diversen Sensoren.

 

Benutzung
Für viele Benutzer von Smartwatches ist eine derartige Uhr ein Zusatzprodukt für das Handy. Somit kann das Smartphone künftig für wichtige Funktionen in der Tasche bleiben – Nachrichten, Erinnerungen, oder News können einfach vom Handgelenk abgelesen werden. Im Gegenteil zur Smartwatch von Google, die sich nicht ganz so leicht in den alltäglichen Gebrauch integrieren lässt.

 

Werbung
In der Marketing Branche scheiden sich bereits vereinzelt die Geister zum Thema Wearables. Ist es überhaupt möglich, bzw. erwünscht auf einem derart kleinen Display auch noch Werbung unterzubringen? Und wenn die Kommunikation so nah am Körper stattfindet, leidet darunter die Akzeptanz für mobile Werbung nicht noch mehr? Befürworter sehen Smartwatch und Co. als zusätzlichen Werbeträger. Durch die individuelle und ortsbezogene Ansprache kann eine noch persönlichere Kommunikation stattfinden. Beispielsweise könnte man Nutzer während des Einkaufs gezielt auf aktuelle Angebote kurz vor der Kaufentscheidung direkt am Point of Sale hinweisen. Wenn der Träger zur richtigen Zeit am richtigen Ort nützliche Benachrichtigungen erhält, akzeptiert er auch diese Werbung.

 

Gesundheit
Ein wichtiger Faktor für die neue Apple Watch, genauso aber auch für Smartwatches vieler anderer Anbieter, ist die Gesundheit und Fitness des Trägers. Mit der Activity App misst die Uhr Quantität, Qualität und Häufigkeit von Bewegungen und lernt, wie der Träger sich bewegt, wodurch sie persönliche Fitnessziele vorschlagen kann.

 

Mobilität
Eine App von einer Fluggesellschaft für die Smartwatch mit der man bequem, vergleichbar wie über das Handy, einchecken und Erinnerungen und Warnungen sofort an der Uhr ablesen kann. Alles von unterwegs erledigen, und das Ganze noch bequem am Handgelenk erweitert hier den Comfort des Smartphones.

 

Erreichbarkeit
Bereits mit der Entwicklung der ersten Handys war es möglich, unterwegs mit anderen in Kontakt zu sein. Seit der Einführung von Smartphones geschieht dies auf einer anderen, revolutionären Ebene. Man hat sein Handy immer und überall dabei und ist so gut wie immer erreichbar. Jedoch kommt es immer noch vor, dass man wichtige Nachrichten zu spät erhält, oder Termine verpasst, weil man das Handy im Auto, zu Hause oder am Arbeitsplatz vergessen, oder in der Tasche nicht gehört hat. Mit einer Smartwatch direkt am Handgelenkt ist das kaum mehr möglich!

 

Fazit
Es wird vermutet, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren rund 50 Millionen Wearables verkauft werden. Experten spekulieren, dass diese Endgeräte künftig alle anderen bezüglich ihres Konsumentenvolumens überholen werden. In Zukunft kann man damit rechnen, dass die Smartwatch die Basis des Internets der Dinge schafft. Sei es als Ersatz für Schlüssel, oder beim Bezahlen in einem Geschäft!