19 Dez

Facebook At Work – Online Netzwerken im Büro?

In vielen Firmen ist es den Mitarbeitern untersagt, während der Arbeitszeit die Sozialen Netzwerke zu nutzen. Facebook ist jedoch dabei, ein Online Netzwerk zu entwickeln, das sich in den Büro-Alltag integrieren lässt. Dabei stellt sich die Frage, wie sich Facebook mit dem Arbeitsplatz kombinieren lässt und was dann mit den Daten passiert.

 

„Bored at work“ – Dafür hat das Internet so allerhand zu bieten.

Ob ein Tutorial auf YouTube, die neuesten Tweets der Stars auf Twitter, oder aber auch spezielle Webseiten, die gezielt dafür sorgen, dass gelangweilte Mitarbeiten einen ganzen Tag von der Arbeit abgehalten und anderweitig beschäftigt werden.
Auch Facebook ist eine Seite auf der man sich stundenlang aufhalten kann, sei es um mit Freunden zu chatten, die Profile anderer zu durchforsten, oder etlichen Links von geteilten Videos zu folgen. Doch schon bald soll neben dem uns allen bekannten, „privaten“ Facebook ein „berufliches“ Facebook entstehen, die Büro-Variante „Facebook At Work“.

 

1. Austausch mit den Kollegen

„Facebook At Work“ soll es Kollegen ermöglichen, sich in der Arbeit über relevante Themen zu unterhalten und auszutauschen, oder auch Dokumente zu teilen, um gemeinsam daran arbeiten zu können. Desweiteren soll es die Möglichkeit geben, sich mit beruflichen Kontakten zu vernetzen. Der Dienst befindet sich aktuell in der Testphase und wird bereits intern bei Facebook selbst und bei ausgewählten Unternehmen eingesetzt.

 

2. Der Wow-Effekt

Aüßerlich soll sich die berufliche nicht all zu sehr von der privaten Facebook-Seite unterscheiden, aber innerlich schon, um somit auch mit anderen Anbietern mithalten zu können. Bereits seit Jahren gibt es Plattformen im Internet und Kollaborations-Software in Sachen Business. Die Karriere-Netzwerke Linkedin und Xing als die beiden bekanntesten in Deutschland, aber auch Firmennetzwerke wie Chatter, Hip Chat oder Yammer verlieren zwar nicht ihre Nutzer, jedoch kann man nicht leugnen, dass Facebook mit den richtigen Features und einer gewissen Sicherheitsgewährleistung den gewünschten Wow-Effekt erzielen kann.

 

3. Technischer Fortschritt

Slack, ein Start-up im Bereich Chatroom für Unternehmen, macht es vor: Weg von der Email, hin zum Chat über verschiedene Kanäle. Der Austausch über Projekte oder Aufgaben wird wesentlich leichter und verleiht dem Unternehmen einen fortschrittlichen Charakter. Sogar große Unternehmen wie Microsoft, Apple und Google nutzen Slack für die interne Kommunikation. Ähnliche Ziele soll Facebook mit Facebook At Work verfolgen.

 

4. Informationen organisieren.

Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook hat es zu seiner Aufgabe gemacht, die umfangreichen Informationen innerhalb eines Unternehmens zu organisieren.

 

5. Kosten

Zumindest zu Beginn soll der neue Facebook-Dienst Facebook At Work kostenlos sein, mehr Geld soll später über Werbeeinnahmen und Zusatzfeatures eingenommen werden. Anscheinend ist es Ziel, so schnell wie möglich viele Nutzer für die neue Plattform zu gewinnen und Facebook-Verbote während der Arbeitszeit zu reduzieren.

 

6. Sicherheit von Facebook At Work

Fraglich ist der Erfolg von Facebook At Work hinsichtlich der Sicherheit der unternehmensinternen Daten, die auf den Facebook-Servern liegen.

 

Fazit
Man darf gespannt bleiben, wie sich Facebook mit Facebook At Work aufstellen wird: Als soziales Geschäftsnetzwerk, als soziales Netzwerk im Geschäft, oder als eine Kombination aus beidem! Wichtig für Facebook ist es nun, das Vertrauen der Unternehmen wieder herzustellen.