20 Jan

Das Internet der Dinge auf der CES 2015

Am 6. Januar 2015 startete die CES International, die Consumer Electrics Show, eine der größten Fach-Messen für Unterhaltungselektronik in Las Vegas. Dieses Jahr war ein großes Thema das sogenannte „Internet der Dinge“. Dabei tritt der herkömmliche Computer immer mehr in den Hintergrund und wird durch intelligente Gebrauchsgegenstände ersetzt, wobei diese mit Smartphones oder anderen Geräten verbunden werden. Unter den über 3500 Ausstellern präsentierten mehr als 900 Firmen ihre Neuheiten zum Thema „Internet of Things“.

Der separate Bereich „Sensors Marketplace“ auf der Messe beschäftigt sich damit, wie Verbraucher in Zukunft durch Gesten ihre Umgebung bzw. das Internet der Dinge steuern können.

Das Internet der Dinge auf der CES

1. Ein Ring, sie alle zu steuern…

Ein Highlight der Messe war definitiv die Innovation der Firma Logbar, ein Ring für den Zeigefinger, den man per Bluetooth mit einem Smartdevice verbinden und dieses somit nur durch Handbewegungen ohne Berührung steuern kann. Über eine kleine Taste an der Seite des Rings lassen sich vorab definierte Gesten in der Luft zeichnen, wodurch man zum Beispiel Musik auf einem Smartphone oder das Programm auf einem Smart TV steuern kann. Ein Paradebeispiel für das Internet der Dinge. Der Ring kostet aktuell ca. 270 Dollar, ist allerdings im Moment ausverkauft.

 

2. Smart Home Neuerungen

Auch die Firmen iDevices und Bosch waren auf der Messe vertreten. Mit den Entwicklungen „iThermometer“ und „iGrill“ konnte das Unternehmen iDevices überzeugen. Das digitale Bratenthermometer wird in das Fleisch gesteckt und sendet die Temperatur direkt an das verbundene iPhone. Somit muss der Koch nicht am Herd stehen bleiben, sondern kann von der Couch oder dem Esstisch aus die Temperatur im Auge behalten.

 

3. „BMW, hol mich ab!“

Die Einparkhilfe für Autos kennt mittlerweile fast jeder. BMW hat diese Technik weiter ausgebaut und mit einer Smartwatch verbunden. Diese Technik erspart dem Fahrer die Parkplatzsuche komplett: Einfach aussteigen, das Auto einen Parkplatz suchen lassen und wenn man fertig ist, ganz einfach mit den Worten: „BMW, pick me up!“ wieder am selben Ort abholen lassen. Die eingebauten Sensoren im Auto scannen die Umgebung und erkennen somit jeden Winkel eines Parkhauses und finden dadurch jeden freien Parkplatz – und das ganz allein!

 

Fazit

Es steht schon jetzt fest, dass vernetzte Gebrauchsobjekte durch das Internet der Dinge die Zukunft der Computerindustrie bestimmen werden. Sie erleichtern uns das Leben, machen es komfortabler und wir sparen viel Zeit!
Eine Sache sei aber noch nicht ganz geklärt: Wie sicher ist das vernetzte Zuhause wirklich? Was geschieht mit unserer Privatsphäre und wie einfach ist es, sich in das System zu Hacken?