13 Nov

Webentwicklung – Magento 2 (2/2)

Lesen Sie zunächst den Beitrag „WebentwicklungMagento 2 (1/2)“.
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Dort wird zunächst auf die Entwicklung von Magento eingegangen, so wie auf die Dokumentation, das neue Magento Alert Security Registry, den Magento-Connect-Marktplatz und die App Entwicklung mit Magento 2.


 

Potential von Magento 2

Das neue Shopsystem verspricht einige Verbesserungen, zum Beispiel im Bereich Performance und Skalierbarkeit. Über 100 Entwickler arbeiten derzeit an Magento 2 und wollen dem System für Webentwicklung eine bedeutend modernere Architektur verschaffen, die eine unkompliziertere Entwicklung garantieren soll.
Die wichtigsten Verbesserungen werden folgend aufgeführt.
 

Migration

Magento stellt ein Tool für die Migration der Daten zur Verfügung, das ab den Versionen EE 1.11 und CE 1.7 aufwärts verwendet werden kann, um alle Daten aus den Datenbanken der alten Version von Magento zu übernehmen. Einige Extensions (angeblich nur Enterprise-Module) werden von in Magento Connect übernommen, wobei jedoch noch nicht ersichtlich ist, um wie viele und welche Extensions es sich handelt – eine ziemlich kritische Sache, denn die alten Extensions werden unter Magento 2 ohne Anpassungen nicht laufen können, ebenso ist es mit Themes und Customizations, die fast komplett neu aufgesetzt werden müssen. Magento sollallerdings Trainings und ausführliche Dokumentationen bereitstellen.
 

Produktbesonderheiten – Bestellmanagement für den Omnichannel-Handel

Magento 2 wird ein umfassendes Retail-Order-Management einsetzen, um die immer stärker werdende Bedeutsamkeit des Omnichannel-Handels bewältigen zu können. Retail-Order-Management soll die Bestellungen aus allen Kanälen mit der Lagerverwaltung in Magento verknüpfen.
 

Performance

Auf Servierseite soll ein verbessertes Full-Page-Caching mit Varnish 4 oder anderen Systemen einen Performance Gewinne aufweisen, auch Daten-Kompression und verstärkte Cross-Browser-Kompatibilität auf der Client-Seite sollen performancetechnisch Verbesserungen hervorrufen. Das System soll auch kompatibel mit der Virtual Machine HHVM 3.6 sein, allerdings sei dafür kein Support vorgesehen.
 

Skalierbarkeit

Separierung und Modularisierung werden offenbar gezielt betrieben. Für Katalog und Checkout sind in der Enterprise-Edition unterschiedliche Datenbanken verwendbar. Der Katalog kann durch eine Master-Slave-Replication auf verschiedenen Datenbanken bedient werden. So soll auch ein MySQL-Cluster möglich sein.

 

Die Arbeit an Magento 2 läuft noch auf Hochtouren – die genannten Änderungen sind sozusagen eine Statusaufnahme der aktuellen  Beta-Version. Dazu kommen noch beispielsweise ein umfassendes neues User-Interface bezüglich des Checkouts, wobei das Rendering dann einem One-Paget ähneln soll, un die Magento-Object-Optimierungen.