08 Jan

Magento 2 macht SEO – so kann 2016 losgehen!

Alles neu machte… der November 2015. Ende letzten Jahres wurde endlich die finale Version von Magento 2 für Händler freigegeben. Es ist wohl mit Abstand eines der besten eCommerce Systeme auf Open Source Basis, das derzeit existiert. Was verspricht Magento 2 gegenüber seinem Vorgänger? Und vor allem: Was für Verbesserungen, Features und Neuerungen dürfen wir erwarten?

 

Ein kurzer Blick auf die verbesserte Systemarchitektur

Von Performance über Skalierbarkeit bis hin zur Datenmigration lohnt sich die neue Systemarchitektur. Unser Artikel „Webentwicklung – Magento 2“ geht bereits auf das Potential von Magento 2 ein. Es ist die mehrschichtige Systemarchitektur bestehend aus den vier Systemlayern „Presentation“, „Service Layer“, „Business Logic“ und „Resources“, die überzeugt. Mithilfe dieser Aufteilung können die beiden Bereiche Präsentation und Geschäftslogik getrennt voneinander existieren.

In einem bleibt sich Magento dabei treu: der Flexibilität. Als Open Source Software mit einem sehr großen Entwickler-Team waren neue Shop-Herausforderungen nie wirklich ein Problem. Mit Magento 2 ändert sich daran auch nichts. Was sich aber verbessert hat, ist die Stabilität. Sollten einzelne Komponenten ausgetauscht werden müssen, bleibt der Shop voll funktionsfähig. Magento 2 verbessert durch die Unterstützung der neueren Technologien PHP 5.6 (Unterstützung PHP 7 für 2016 angekündigt) und MySQL 5.6 die Updatefähigkeit enorm und ermöglicht gezielte und kosteneffiziente Änderungen.

 

Gelungenes eCommerce bedeutet Sichtbarkeit, bedeutet SEO!

Eines der besten Neuerungen von Magento 2 sind die zahlreichen neuen SEO-Features. Von der automatischen Erstellung der Metadaten bis hin zur Integration von Rich Snippets für Produktdaten ist es jetzt für jeden Shopbetreiber relativ einfach das eigene Suchmaschinen Ranking zu erhöhen. Wie wir wissen, bedeutet eine höhere Sichtbarkeit vom Endkunden schneller gefunden zu werden. Und schnell gefunden zu werden erhöht die Chance auf einen Kaufabschluss. Die wichtigsten neuen Features hier in Kürze:

 

  1. Automatische Erstellung der Metadaten

Das Erstellen von Snippets, also dem Title, der Meta-Description und dem Festlegen des Keywords, für tausende Produkte kann zum Problem werden. Bislang hat man das oft an Text-Agenturen ausgelagert. Mit Magento 2 ist es möglich die Meta automatisiert zu erstellen. In der Administration werden hierfür dynamische Regeln erstellt und verwaltet.

 

  1. XML Sitemap

Die Google XML Sitemap wurde auch bei Magento 1 bereits regelbasiert erzeugt. Neu ist, dass sie sich noch besser auf individuelle Bedürfnissen anpassen lässt. Sie kann zum Beispiel je nach Bedarf in mehrere XML Files gesplittet werden, die Integration von Bildern ist möglich und den einzelnen Seiten – Produkte, Kategorien und CMS-Seiten – können unterschiedliche Prioritäten zugeordnet werden.

 

  1. Schema.org

Wem schema.org noch kein Begriff sein sollte: Ziel der Community ist es die Daten im Web zu strukturieren. Ganz gleich, ob es sich hier um E-Mails, Web-Pages oder auch Google Snippets handelt. Dafür stellen sie eine ganze Reihe an Schemas bereit. Das sind HTML tags, die dem Browser erklären, wie er die Daten anzuzeigen hat. Schema.org wurde jetzt standardmäßig in Magento integriert.

 

  1. Rich Snippets

Kurz mal mehr Traffic? Das ist mit den Rich Snippets gar nicht so undenkbar. Sie liefern Google beim Auslesen die Daten strukturiert im Quellcode mit. Zusatzinfos wie Produktbewertungen und Verfügbarkeiten werden also bereits auf den SERPs (Search Engine Result Pages) angezeigt. Da strukturierte Daten ein Vorteil für Google sind, wertet es den gesamten Webshop höher, womit man wieder bei der erhöhten Sichtbarkeit ist.

 

Wir finden, die neuen Features können sich sehen lassen und bieten einen guten Start ins neue Geschäftsjahr 2016. Sämtliche SEO-Features hat mediawave übrigens in der Infografik übersichtlich zusammengestellt!